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Internationales Euregio Rhein – Waal Studentenmusikfestival 27. Juli – 08. August 2026

von | 8. Juli 2026 | Vereine & Ehrenamt

4 KONZERTE IN ALPEN
Rathaus Alpen, Sitzungssaal
Rathausstraße 5, 46519 Alpen

Programmänderung vorbehalten.
Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten.

Bereits zum 19. Mal wird Kleve am Niederrhein zum Treffpunkt junger, hochbegabter Pianistinnen und Pianisten aus aller Welt: Vom 26. Juli bis zum 9. August 2026 finden das Internati-onale Euregio Rhein-Wall Studenten-Klavierfestival und die renommierten KAWAI- „Heinrich-Neuhaus“-Meisterkurse im Rahmen des Internationalen Musiksommers Campus Cleve statt – ein einzigartiges Festivalformat, das intensive musikalische Ausbildung mit hochkarätigen öffentlichen Konzerten verbindet.
32 Teilnehmende aus 15 Nationen – darunter Australien, Belgien, China, Deutschland, Island, Italien, Neuseeland, Niederlande, Polen, Südkorea, Türkei, die Ukraine, das Vereinigte Königreich – präsentieren ihr Können in insgesamt 138 Konzerten im Rahmen des Euregio Rhein-Waal Klavierfestivals. Alle Veranstaltungen sind öffentlich und bei freiem Eintritt zu-gänglich. Die vollständige Teilnehmerliste ist online unter www.musiksommer-cleve.eu ein-sehbar.
Das Festival bietet jungen Talenten nicht nur Unterricht auf höchstem künstlerischem Niveau, sondern auch eine Bühne: In abendlichen Konzerten an 32 Veranstaltungsorten in der deutsch-niederländischen Grenzregion können sie das Gelernte direkt erproben und dem Publikum nahebringen.
Ein Konzept mit Wirkung
Das von Professor Boguslaw Jan Strobel entwickelte Konzept – Meisterkurse mit öffentlichem Festivalcharakter – hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2008 als herausragendes Fördermodell für junge Musikerinnen und Musiker etabliert. Durch freiwillige Spenden der Konzertbesucher wird insbesondere auch Studierenden mit begrenzten finanziellen Mitteln eine Teilnahme ermöglicht.
Seit 2022 wird der Musiksommer vom grenzüberschreitenden Verein „Klavierfestival NiederRheinLande – Pianofestival NederRijnLand e.V.“ federführend organisiert – in enger Kooperation mit regionalen Kulturinstitutionen sowie dem Bildungszentrum Wasserburg Rin-dern, das als zentraler Lernort fungiert. Musik verbindet – über Grenzen hinweg
Mit rund 138 Konzerten in 31 Städten und Gemeinden der Euregio Rhein Wall in zwei Wochen zählt das Klavierfestival mittlerweile zu den größten seiner Art in Europa. Die wachsende Zahl an Konzertorten in Städten und Gemeinden der Euregio Rhein-Waal unterstreicht den starken regionalen Rückhalt – ebenso wie die Unterstützung zahlreicher Partner und Förderer.
Das Festival versteht sich als Ort der künstlerischen Begegnung, des interkulturellen Dialogs und der musikalischen Exzellenz. Gerade in bewegten Zeiten ist es ein starkes Zeichen für den verbindenden und friedensstiftenden Charakter von Musik.
Gefördert durch:
Stadt Kleve | Kreis Kleve | KAWAI | MSK Verpackungs-Systeme GmbH | Kulturstiftung Spar-kasse am Niederrhein | Rotary Club Kleve-Schloss Moyland | Klavierhaus am Niederrhein | Mercedes Herbrand GmbH, sowie zahlreiche weitere Städte, Institutionen und private Förderer. Das Projekt wird auch durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland sowie seinen Programmpartnern ermöglicht und von der Europäischen Union (EU) kofinanziert.
Eintritt frei – Spenden willkommen
Alle Konzerte des Internationalen Musiksommers Campus Cleve sind frei zugänglich. Spenden zur Unterstützung des Förderkonzepts sind willkommen und tragen unmittelbar zur musikalischen Ausbildung junger Talente bei.
Herzliche Einladung!
Erleben Sie herausragende musikalische Momente – beim Unterricht in der Wasserburg Rin-dern oder bei den Konzerten zwischen Rhein, Waal und Maas. Der Internationale Musiksom-mer Campus Cleve 2026 verspricht musikalische Glanzlichter und bewegende Begegnungen.

Konzerte in Alpen

Mittwoch, 29. Juli, 19:00 Uhr
Hyelim Kim (Südkorea)

Donnerstag, 30. Juli, 19:00 Uhr
Józef Domżał (Polen)

Dienstag, 4. August, 19:00 Uhr
Clara Strobel (Belgien)

Mittwoch, 5, August, 19:00 Uhr
Vincent Neeb (Deutschland)

Hyelim Kim (Südkorea)

Die Pianistin Hyelim Kim aus Südkorea ist Preisträgerin des Clara Haskil Wettbewerbs in Vevey, des Hastings International Piano Competition, des Arcangelo Speranza International Piano Competition in Taranto, des Les Étoiles du Piano in Roubaix sowie des Annarosa Tad-dei International Piano Competition in Rom.
Seit sie im Alter von zehn Jahren ihr Orchesterdebüt mit dem Romania-Bacau Orchestra gab, hat sie mit zahlreichen Orchestern zusammengearbeitet.
Hyelim hat in Korea, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien, der Schweiz und ganz Deutschland in renommierten Sälen gespielt, darunter die Elbphilharmonie Hamburg, die Ton-halle Düsseldorf, die Stadthalle Wuppertal, die Kölner Philharmonie, die Tauberphilharmonie, Flagey Brüssel und Tivoli Vredenburg Utrecht. Sie gab erfolgreich ihr Debüt-Rezital beim Fes-tival Piano Folies du Touquet, beim Festival Saint Riquier, in der Cité de la Musique Soissons und beim Musica Nigella Festival.

Foto: Johannes Tosta

Hyelim begann mit fünf Jahren Klavier zu spielen. Nachdem sie in ihrem Heimatland zahlrei-che Wettbewerbe gewonnen hatte, ging sie mit 17 Jahren nach Deutschland, um bei Prof. Georg Friedrich Schenck zu studieren. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf; ihr Masterstudium sowie das Konzertexamen schloss sie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Claudio Martinez Mehner und Prof. Nina Tichman ab.

Im Jahr 2023 war Hyelim Stipendiatin der Clavarte Foundation in Bern, und ihr Debütalbum ist Anfang Oktober beim Naxos Label veröffentlicht.

Józef Domżał (Polen)

Der polnische Pianist und Komponist Józef Domżał (*2003 in Warschau) stammt aus einer Musikerfamilie und zählt zu den herausragenden Nachwuchstalenten seiner Generation. Er studierte Klavier und Komposition an der Fryderyk Chopin University of Music und setzt derzeit sein Masterstudium u.a. bei Piotr Paleczny fort, mit Schwerpunkt auf Komposition für Film und Theater.
Sein künstlerisches Profil vereint Klavierspiel, Kammermusik, Komposition und Improvisation. Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter erste Preise in Salzburg und Berlin (2025) sowie mehrere Grand Prix-Auszeichnungen.
Domżał konzertierte in bedeutenden Konzertsälen und Philharmonien in Polen und internatio-nal und trat in Europa und Asien auf. Seine Werke wurden in renommierten Häusern aufge-führt und waren Teil internationaler Projekte, darunter einer künstlerischen Installation im Rahmen der Olympische Spiele Paris 2024.

Foto: Anita Wąsik-Płocińska
Er arbeitete mit zahlreichen Orchestern, Ensembles und Dirigenten zusammen und baut kontinuierlich seine internationale Laufbahn aus. Aufnahmen seiner Werke erschienen bei DUX und Acte Préalable.
Zudem nahm er an Meisterkursen und Festivals wie dem Internationales Chopin-Festival in Duszniki-Zdrój teil und erhielt mehrfach Stipendien des polnischen Kulturministeriums.

Clara Strobel (Belgien)

Clara Strobel, geboren in Sint-Niklaas (Belgien), erhielt ihren ersten Klavierunterricht von ihrem Vater und studierte später an der Städtischen Akademie ihrer Heimatstadt sowie in der Jugendtalentklasse „Schumann Junior“ der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Prof. Barbara Szczepanska. Seit 2020 studiert sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo sie 2025 ihren Bachelor bei Prof. Ewa Kupiec abschloss.
Clara ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, darunter der 1. Preis beim Steinway Wettbe-werb 2013, verbunden mit ihrer Teilnahme am Internationalen Steinway Festival in Hamburg. Konzertauftritte führten sie nach Belgien, Deutschland, Italien, die Schweiz, Frankreich, die Niederlande und Südkorea.

Foto. privat

Weitere musikalische Impulse erhielt sie bei Georg Friedrich Schenck, Daniel Blumenthal, Severin von Eckardstein, Paul Lewis, Bernd Goetzke, Janusz Olejniczak, Anna Malikova, Boris Berman, Ian Fountain, Geoffrey D. Madge, Grigory Gruzman, Dame Imogen Cooper u.v.a. Seit 2023 ist sie Stipendiatin von Yehudi Menuhin Live Music Now Hannover. Parallel zu ihrem Musikstudium im master, absolviert sie einen Masterstudiengang in „Multilingual Communication and Cross-Cultural Communication Management“ an der KU Leuven.

Vincent Neeb (Deutschland)

„Wo sich abstrakte Geistigkeit mit der Unmittelbarkeit von Intuition und Leidenschaft verbün-det, da entsteht wahre Musik“ – dieses Motto prägt die künstlerische Arbeit des Pianisten Vincent Neeb. Sein vielseitiges Schaffen reicht von innovativen Programmen mit klassischem Repertoire und Neuer Musik bis hin zu solistischen Auftritten und intensiver Kammermusik.
Er konzertiert in renommierten Sälen in ganz Deutschland, darunter der Herkulessaal München, der Sendesaal Bremen und das Staatstheater Braunschweig, und arbeitete mit Orchestern wie den Münchner Symphonikern und dem Ashdod Symphony Orchestra. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf zeitgenössischer Musik; so brachte er unter anderem ein Klavierkonzert von Stefan Schulzki zur Uraufführung.
Gemeinsam mit seiner Schwester Sophie bildet er ein erfolgreiches Klavierduo.


Foto: Schneiderphotography

Seit ihrem Erfolg beim Deutschen Musikwettbewerb 2019 treten sie regelmäßig bei bedeutenden Festivals und in bekannten Konzertsälen auf. 2024 erschienen ihre ersten Alben „déjà-rêvé“ und „Sparks of Spirit“, die von der Presse hoch gelobt und für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert wurden.

Vincent Neeb studiert derzeit in der Soloklasse der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Ewa Kupiec. Zuvor wurde er in München, Wien und London ausgebildet. Er ist Preisträger mehrerer internationaler Klavierwettbewerbe und studierte neben der Musik auch Mathematik als Stipendiat des Max Weber-Programms.