Acht Kommunen am Niederrhein starten bei Wärme und Energieeffizienz durch
Viele Kommunen haben bereits eine Wärmeplanung, andere erarbeiten diese noch. Doch wie geht es dann weiter? Welche Ansätze und Projekte sind für die eigene Gemeinde oder Stadt wirklich umsetzbar und effizient? Genau darum geht es im „Netzwerk für Energieeffizienz und Wärmeplanung Niederrhein“ – dem ersten kommunalen Netzwerk in Nordrhein-Westfalen, das zusätzlich zur Energieeffizienz die Umsetzung der Wärmeplanung vorantreiben will.
Die Kommunen Alpen, Hamminkeln, Hünxe, Kalkar, Sonsbeck, Straelen, Voerde und Wachtendonk arbeiten dabei mit der GELSENWASSER AG zusammen. Zum Auftakt waren fast alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der beteiligten Kommunen dabei. Ziel ist es, kommunale Fachkräfte miteinander zu vernetzen, Know-how aufzubauen und gemeinsam Projekte für mehr Energieeffizienz und eine klimafreundliche Wärmeversorgung umzusetzen.
Das Netzwerk knüpft an die erfolgreiche Arbeit des Kommunalen Energieeffizienz-Netzwerks (KEEN) Niederrhein an, das bereits 2016 gemeinsam mit Gelsenwasser gegründet wurde. Aufgrund der positiven Erfahrungen wurde die Zusammenarbeit bereits mehrfach verlängert, drei weitere Kommunen (Wachtendonk, Hamminkeln und Sonsbeck) haben sich aktuell der Netzwerkarbeit angeschlossen.
„Die kommunale Wärmeplanung darf nicht in der Schublade verschwinden. Jetzt geht es darum, konkrete Projekte anzustoßen und die Energiewende vor Ort umzusetzen. Genau dafür bietet das Netzwerk den passenden Rahmen“, so Gelsenwasser-Vorstand Dr. Dirk Waider.
Welche Vorteile bietet die Netzwerk-Arbeit für die Kommunen?
Die Herausforderungen für Kommunen wachsen: Bis spätestens 2045 soll die Wärmeversorgung klimaneutral werden. Gleichzeitig müssen die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung verstetigt, fortgeschrieben und in konkrete Maßnahmen überführt werden. Das Netzwerk unterstützt die Kommunen dabei, durch regelmäßigen Erfahrungsaustausch, fachliche Beratung sowie die gemeinsame Entwicklung von Projekten und Umsetzungsstrategien. Im Mittelpunkt stehen Themen wie kommunale Gebäude, Wärmenetze, Quartierslösungen, erneuerbare Energien, Förderprogramme, Finanzierungsmöglichkeiten und die praktische Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung. Darüber hinaus bietet das Netzwerk Raum für den Austausch bewährter Lösungen, gemeinsamer Kampagnen, Workshops und Bürgerbeteiligungsformate.




