Wer in letzter Zeit über die Von-Dornik-Straße fährt, fragt sich vielleicht: „Warum stehen hier eigentlich so viele Schilder?“ Die Antwort ist eigentlich ganz logisch – und hängt direkt mit dem neuen Neubaugebiet Alpen-Ost zusammen.
Drei neue Zufahrten – und viele Probleme
Mit der Fertigstellung von Alpen-Ost sind drei neue Zufahrten auf die Von-Dornik-Straße entstanden. Anfangs wurden diese oft bis auf ein Minimum zugeparkt, was die Sicht für ausfahrende Fahrzeuge stark eingeschränkt hat.
Die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstände an Kreuzungen und Einmündungen waren hier nicht ausreichend – und wurden leider oft unterschritten. Kein Wunder, dass es in der ersten Zeit nach Fertigstellung einige Unfälle in den Einmündungsbereichen gab. Zum Glück nur mit Sachschäden.
Enger Begegnungsverkehr und Schulbus-Probleme
Durch die vielen abgestellten Autos war auch der Begegnungsverkehr erschwert. Besonders kritisch: Der Schulbusverkehr der Sekundarschule führt über die Von-Dornik-Straße. Sicherheit und Durchfluss mussten dringend verbessert werden.
Die Lösung: gezielte Parkbereiche
Anstatt ein durchgängiges Haltverbot zu verhängen – das hätte das Problem nur auf die andere Straßenseite verlagert – wurde ein kompromissfähiges System eingeführt:
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Zwischen den Zufahrten gibt es Bereiche, in denen 2–3 Fahrzeuge (je nach Länge) abgestellt werden können.
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So bleibt die Sicht für ausfahrende Autos frei, ohne dass alle Parkmöglichkeiten verschwinden.
Warum so viele Schilder nötig sind
Die vielen Schilder auf der Von-Dornik-Straße ergeben sich also direkt aus der Anzahl der Zufahrten und den geplanten Unterbrechungen des Haltverbots. Ein beidseitiges absolutes Haltverbot hätte wahrscheinlich zu mehr Geschwindigkeitsverstößen geführt und auch zu vielen Schildern geführt.
Fazit: Sicherheit geht vor – und der Verkehr fließt
Dank der neuen Beschilderung ist der gewünschte Effekt eingetreten: Ausfahrende haben bessere Sicht, der Verkehr fließt reibungsloser, und die Unfallgefahr wurde deutlich reduziert. Die Von-Dornik-Straße ist wieder sicherer für alle – Anwohner, Pendler und den Schulbusverkehr.




