Kinder sollen in Geschäften und Einrichtungen Hilfe in
Notsituationen finden! Alpens Bürgermeister Ludger Staymann übernimmt
die Schirmherrschaft für das Projekt.
Damit Kinder sicher unterwegs sind, bilden Bäckereien, Kioske, Arztpraxen, Apotheken, Friseurbetriebe, öffentliche Einrichtungen und viele Geschäfte mehr ein Netz von Anlaufstellen für Kinder in Not. Kinder, die unterwegs in Schwierigkeiten geraten oder ängstlich sind, können die Geschäfte aufsuchen. Die sogenannten Notinsel-Geschäfte leistet dann konkrete Hilfestellung, nehmen die Kinder ernst, kontaktieren die Eltern und alarmieren im Notfall auch die Polizei.
In den meisten Fällen sind es kleinere Probleme, warum Kinder eine Notinsel aufsuchen, berichtet Jerome Braun, der Initiator des Projektes und Geschäftsführer der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel. Notinseln helfen bei einem verlorenen Schlüssel, sind Zufluchtsort, wenn Kinder auf dem Weg zur Schule geärgert oder verfolgt werden oder Angst vor anderen Kindern oder Erwachsenen haben.
Die Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel rückt gemeinsam mit dem Kinderschutzbund Alpen e.V. als Träger des Projektes vor Ort, mit dem Notinsel-Projekt den Kinderschutz in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.
„Wir wünschen uns, dass sich viele Geschäfte in Alpen am Notinsel-Projekt beteiligen“, sagt Karin van Bonn, Vorsitzende
des Kinderschutzbunds Alpen.
Notinseln geben Kindern das Signal: „Wo wir sind, bist du sicher!“. Alle Projektbeteiligten stehen für ein Miteinander im Kinderschutz und gegen Gewalt und Übergriffe. Alpens Bürgermeister Ludger Staymann übernimmt für das Projekt die Schirmherrschaft und verleiht der Initiative da mit zusätzliche öffentliche Aufmerksamkeit und Bedeutung. Seine Unterstützung unterstreicht die gemeinsame Verantwortung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen in Alpen. Kinder und ihre Eltern können die Notinsel-Geschäfte durch den Notinsel-Aufkleber an der Eingangstüre oder Fensterfront erkennen.
Das deutschlandweite Projekt ist in zahlreichen Städten, Gemeinden und Landkreisen implementiert und startet nun auch in Alpen. Auf der Webseite des Notinsel Projektes www.notinsel.de können die beteiligten Geschäfte abgerufen werden und Eltern mit ihren Kindern sichere Schulwege planen.
Foto: Kinderschutzbund Alpen e.V. : von links nach rechts: Lea van Bebber, Emmi Braems, Wina Ridder, Pia Terfloth, Gudrun Marcath-Winschuh, Natalie
Heilen, Ruth Terfloth, Karin van Bonn
Pressekontakt (Projektträger):
Natalie Heilen
n.heilen@dksb-alpen.de
Pressekontakt (bundesweite Anfragen):
Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel
Tel: 0721-66985659
E-Mail: info@notinsel.de
www.haensel-gretel.de
www.notinsel.de




