Nach den Sommerferien fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Georgswerks der Pfadfinder St. Ulrich in Alpen e.V. dem Förderverein der Alpener Pfadis- in “Nepicks Garten” statt. Über die Teilnahme von Bürgermeister Ludger Staymann zeigten sich die trotz ungünstiger Witterung erschienen Vereinsmitglieder sehr erfreut. Auch im Berichtszeitraum hat der gemeinnützige Verein die Alpener Pfadfinder nach Kräften unterstützt, wie Benjamin Schellen als Vorsitzender in seinem Jahresbericht anschaulich erläuterte. Ebenso mangelt es nicht an zukünftigen Herausforderungen. Dabei geht es z.B. um das sanierungsbedürftige Dach und den erforderlichen neuen Fußboden im oberen Gruppenraum der Pfadfinderhütte.
Kassenwart Manuel Figge informierte über den dank sparsamer Mittelverwendung soliden Zustand der Vereinsfinanzen. Die Kassenprüfer Petra Schommer und Ewald Lommen bestätigten eine einwandfreie Führung der Bücher. Ihrem Vorschlag folgend, wurde dem Vorstand Entlastung erteilt. Petra wurde als Kassenprüferin wiedergewählt. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern des Georgswerks und setzt ihr Engagement für die Pfadfinder fort. Ewalds jahrzehntelanger Einsatz wird anlässlich seines Ausscheidens aus dem Amt des Kassenprüfers besonders gewürdigt. Als versierter Handwerksmeister war er vor allem bei baulichen Themen immer wieder präsent. Zum neuen Kasssenprüfer wählten die Mitglieder Max Pieper.
Aufmerksam verfolgten die Anwesenden sodann Benjamins bebilderten Vortrag zum vom Förderverein seit nunmehr 30 Jahren getragenen „Nepicks Garten”. Das wichtigste und aufwendigste Vereinsprojekt startete 1996, nachdem die unvergessene Gastwirtin Maria Nepicks die Nutzung des großen Familiengartens unterhalb der Lindenallee für die pfadfinderische Kinder- und Jugendarbeit ermöglichte. 2004 gestatteten darüber hinaus. Johanna Engels und Christa Siemes die Einbeziehung ihres vorgelagerten Grundstücks, sodass ein weiträumiger Pfadfinderplatz mit Feuerstelle und zünftiger Hütte verwirklicht werden konnte. Was aus bescheidenen Anfängen Stück für Stück entstanden ist und von den Pfadfindern fortwährend gepflegt und ergänzt wird, findet breite Anerkennung. Kein Pfadfinder, der sich hier nicht auf Anhieb wohlfühlt sowie oft prägende Gemeinschaft und spannende Abenteuer erlebt! Dass die Freude darüber unter den Altpfadfindern des schon zwischen 1951 und 1969 wirkenden Stammes geteilt wird und das Verbindende der Pfadfinderei über Generationen hinweg belegt, betonte Dr. Norbert Hoogen.
Abgerundet wurde die harmonische Zusammenkunft durch Informationen zur augenblicklichen Situation bei den aktiven Pfadfindern. Der agile Pfadfinderstamm bietet verlässlich Gruppenstunden und spannende Aktivitäten für alle Altersstufen an. Der im vergangenen Jahr bei den jüngsten Pfadfindern gebildete zweite Trupp nimmt mit 15 Wölflingen putzmunter am Geschehen teil. Zuwachs im Leitungs- und Helferkreis ist allerdings nötig, um noch mehr wartende Interessenten im Stamm aufnehmen zu können.
Benjamin schloss die Versammlung mit einem herzlichen Dankeschön an alle, die sich innerhalb der Alpener Pfadfinderfamilie ehrenamtlich zugunsten junger Menschen einsetzen oder auf sonstige Weise Hilfe geben.




