Torre del Lago Puccini, Italien – Sonne, Meer und ein bisschen Chaos: Für rund 50 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren wurde der kleine Ort Torre del Lago Puccini in der Toskana in diesem Sommer zum Schauplatz unvergesslicher Ferienabenteuer. Unter dem augenzwinkernden Motto „Torre del… wat?“ verbrachten sie zwei Wochen voller Programm, Pasta und Pool – organisiert vom Ferienhilfswerk St. Ulrich Alpen.
Ein Geheimtipp mit großem Namen
„Ehrlich gesagt, wollten wir mal etwas anderes als Spanien oder Südfrankreich“, erklärt Lagerleiter Kevin Kremer (27). „Torre del Lago Puccini hat Meer, See und italienischen Flair in einem – und der Name klang einfach zu schön.“
Auch die Jugendlichen waren gespannt:
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Mats (15): „Ich dachte erst, das wäre ein ganz kleiner Ort – und dann gab’s da diesen wunderschönen Strand.“
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Maira (17): „Am meisten habe ich mich auf Pizza, Pasta und die Tage am Pool mit Freundinnen gefreut.“
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Antonia (15): „Ich war noch nie in Italien. Deswegen war ich natürlich aufgeregt, als wir losgefahren sind.“
Pisa, Pool und purer Nervenkitzel
Canyoning, Rafting, Fahrradtouren nach Viareggio oder ein Ausflug nach Pisa – Langeweile kam keine auf.
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Lasse (15): „Pisa war eine positive Überraschung – viel schöner, als ich erwartet hatte.“
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Rike (17): „Beim Rafting konnten wir uns ins Wasser schubsen, unser Guide war super – es war spannend und lustig.“
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Kine (15): „Mit einer großen Gruppe schwimmen und von Felsen springen – unvergesslich.“
Sonnenuntergänge, neue Freunde, kleine Abenteuer
Besonders beliebt: die Strandolympiade. „Alle zusammen beim Sonnenuntergang schwimmen – das war unvergesslich“, schwärmt Aurelia (15).
Auch die kleinen Aktionen blieben hängen:
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Simeon (17): „Das Tauschspiel mit einer Kartoffel hat uns geholfen, viele Leute vom Campingplatz kennenzulernen.“
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Leif (15): „Mit Freunden nach Viareggio radeln – das war mein Highlight.“
Wenn das Bettlaken fehlt
Natürlich durfte auch ein bisschen Chaos nicht fehlen: Henri (16) erinnert sich lachend an eine nächtliche Diskussion um ein verschwundenes Bettlaken – das am Ende direkt neben dem Besitzer lag. „So eine typische Lagernacht, an die wir noch lange denken werden.“
Betreuer zwischen Hitze und pinken Badekappen
Auch das fast komplett neue Betreuerteam blickt auf intensive Tage zurück. „Die größte Herausforderung war die Hitze“, sagt Tom Fleuren (21).
Legendär bleibt der erste Tag: Lagerleiter Kevin überreichte knallpinke Badekappen mit Blumen – Pflicht fürs Baden. „Leider wurden sie irgendwann verboten, weil sich die Blumen lösten. Aber legendär war’s trotzdem“, lacht Leon (19).
Highlights für die Teamer*innen:
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Annabel (18): „Canyoning war mein Favorit.“
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Paula (18): „Der Bad-Taste-Abend war einfach nur lustig.“
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May (18): „Die Talentshow hat die Gruppe richtig zusammengeschweißt.“
Kulinarische Abenteuer
Für das leibliche Wohl sorgte Küchenchefin Gabi Winnekens mit ihrem Team: viel Melone, Pasta und Tomaten – aber auch Heimatklassiker. „Am besten kamen Bratkartoffeln mit Spiegelei an“, lacht sie.
Ein Highlight beim Einkaufen: „Eine Italienerin legte uns ihre Bonuskarte hin, damit wir Rabatt bekamen – typisch italienische Gastfreundschaft.“
Running Gags und echte Gemeinschaft
Insider-Sprüche entwickelten sich schnell: „Crash out“ für völlige Erschöpfung oder „Eine Frage, Go“, wenn Jugendliche mal wieder unzählige Fragen stellten.
Doch es blieb nicht nur beim Spaß. Betreuerin Finja (19) zieht ein ernstes Fazit:
„Ich habe gelernt, wie viel Energie entsteht, wenn Menschen ernst genommen und ermutigt werden. Und vor allem merke ich immer wieder, wie wichtig echte Gemeinschaft ist.“
„Ein schöner Traum“
Zum Schluss noch die Ein-Wort-Beschreibungen der Jugendlichen:
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Louis (17): „Heiß.“
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Fiona (15): „Ein schöner Traum.“
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Judy (16): „Weitläufig.“
Egal ob Sonnenuntergänge, neue Freundschaften oder die pinken Badekappen – dieses Ferienlager wird noch lange Gesprächsthema bleiben.